Klaus Kinski - Lebenslauf, Biografie
Wrzesień 15, 2008

Mein Name ist Klaus Kinski (eigentlich heiße
ich Nikolaus Karl Günther Nakszyński, ist das aber nicht zu lang?)
und ich wurde am 18. Oktober 1926 in Zoppot (polnisch Sopot)
geboren. Ich bin leider vor einigen Jahren in Lagunitas in
Kalifornien gestorben (konkret am 23. November 1991). Dies aber
stört mich beim Verfassen meines Lebenslaufs nicht, wie es sich
bemerken lässt. Ich bin ein deutscher Schauspieler und Regisseur.
Ich habe drei Kinder: Nastassja, Nikolai und
Pola. Ihr kennt
bestimmt meine Tochter Nasstasja, sie ist auch eine berühmte
Schauspielerin, die in mehreren Filmen gespielt hat.
Mein Vater hieß Bruno Nakszyński (er war Apotheker) und meine
Mutter Susanne Nakszyński, geb. Lutze (Krankenschwester von
Beruf). Im Jahre 1930 sind wir alle nach Berlin umgezogen, wo
wir eine Wohnung in der Wartburgstraße 3 in Berlin-Schöneberg
bezogen haben.
Meine Schulzeit war nicht zu leicht, weil ich das Geld zum
Unterhalt selbst verdienen musste. Deshalb war ich
beispielsweise Schuhputzer, Laufjunge und
Leichenwäscher.
Im Jahre 1994 wurde ich eingezogen und geriet leider in britische Kriegsgefangenschaft (dies geschah in den Niederlanden).
Diese Gefangenschaft störte mich aber beim spielen nicht. Meine
ersten Theaterrollen spielte ich bereits in Gefangenlager “Camp
186”.
Wenn es sich um meinen Geist handelt (ich glaube, dass das
wichtig ist) befand ich mich im Jahre 1950 in psychiatischer
Behandlung in Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin. Ihr
möchtet bestimmt wissen warum…alles aus Liebe zu einer Ärztin,
die 25 Jahre älter als ich war! Ich habe zwei Selbstmordversuche
vorgenommen und deshalb geriet ich in diese Klinik. Aber genug
davon. Ich möchte euch noch Einiges über meine Karriere des
Schauspielers erzählen.
Ich habe in sehr vielen Filmen gespielt, z. B.: “Jesus Christus
Erlöser”, “Kinski Paganini” (“Paganini”), “Nosferatu in Venedig”
(“Nosferatu à Venezia”), “Cobra Verde”, “Kommando Leopard”, “Woyzeck”,
“Nosferatu – Phantom der Nacht”, “Aguirre, der Zorn Gottes”, “Nachts,
wenn Dracula erwacht” und viele, viele andere. Ich habe aber nur
einen Preis erhalten und nämlich für meine darstellerische
Leistung in “Nosferatu – Phantom der Nacht”, was im Jahre 1979
war. Dieser Preis hieß Filmband in Gold und wird seit dem Jahre
1990 als Ehrenpreis verliehen.
Was könnte ich noch zugeben? Ich glaube, das wären die
wichtigsten Informationen, wenn es sich um mein Leben handelt.
Möchtet ihr aber mehr erfahren, dann musst ihr die Filme sehen,
in denen ich gespielt habe und einige Bücher lessen, in denen
meine Existenz beschrieben wurde. Grüße!
